Selbstfürsorge im Wald - warum Natur die wirksamste Auszeit ist
Viele Menschen kommen abends erschöpft nach Hause - und versacken dann vor Netflix oder Social Media. Das Gefühl, wirklich zur Ruhe gekommen zu sein, bleibt aus. In dieser Episode erkläre ich, warum gerade ein achtsamer Aufenthalt im Wald eine der wirksamsten Formen der Erholung ist - und das ist kein Bauchgefühl, sondern gut erforscht.
Vier Aspekte stehen im Mittelpunkt: der ökologische (uns selbst als Teil der Natur erleben), der psychologische (Waldbaden als Therapieform aus Japan), der somatische (Blutdruck, Herzkreislauf, Stoffwechsel) und der neurowissenschaftliche (Phytoncide und ihre Wirkung auf das Nervensystem). Dazu gibt es vier konkrete Übungen - vom 'befreundeten Wald' über die Sorgensteinübung bis zur Gehmeditation und Waldkunst - die sich leicht umsetzen lassen.
Ich verbinde dieses Thema auch mit meiner Arbeit als Paartherapeut: Die Balance zwischen Zeit als Paar und Zeit für mich fehlt in vielen Beziehungen. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für ein stabiles Miteinander. Ich begleitet Paare aus dem südlichen Raum von Berlin und dem Landkreis Dahme-Spreewald.