Warum Nähe Mut braucht
Heute nehme ich dich mit in den Wald an den Tonsee und spreche über eine der verletzlichsten Bewegungen in Beziehungen: sich zu zeigen. Nähe entsteht dort, wo jemand etwas von sich preisgibt und auf Resonanz hofft. Gleichzeitig tragen viele von uns alte Erfahrungen in sich, in denen Gefühle nicht wichtig waren oder übergangen wurden. Das prägt, wie vorsichtig wir heute sind.
Ich beschreibe, wie Selbstoffenbarung nicht nur mich betrifft, sondern die Dynamik zwischen uns verändert – wie ein Impuls, der ein Mobile in Bewegung bringt. Manchmal entsteht daraus Verbindung, manchmal Unsicherheit oder Überforderung. Beides gehört zur gleichen Bewegung.
Ich zeige, wie Rückzugsschleifen entstehen: Ich öffne mich, fühle mich nicht gehört, verschließe mich. Mein Gegenüber deutet das, reagiert ebenfalls vorsichtig – und wir entfernen uns weiter voneinander, obwohl wir uns eigentlich näher kommen wollen.
Diese Folge ist eine Einladung, Nähe als mutigen Schritt in ein lebendiges System zu sehen, das auf Resonanz, Timing und Wahrnehmung angewiesen ist.
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