Zwischen Klammern und Rückzug: Bindungsangst verstehen und Beziehung neu lesen
In dieser Folge schaue ich mit dir auf eine der häufigsten und zugleich missverstandenen Beziehungsdynamiken: das Wechselspiel von Nähe und Distanz. Ich unterscheide Bindungsangst von einem gesunden Autonomiestreben und zeige, wie beide aus unterschiedlichen inneren Erfahrungen entstehen.
Ich erkläre, wie sich Bindungsmuster aus der Kindheit in unseren Partnerschaften fortsetzen und warum sich Paare dabei oft gegenseitig triggern, obwohl beide eigentlich dasselbe suchen: Sicherheit. Mit Metaphern aus der Natur – wie Bäumen, die verwurzelt sind und zugleich wachsen – öffne ich einen anderen Blick auf diese Dynamik.
Ich beschreibe, warum die Natur ein neutraler Spiegel sein kann, der Schuld und Scham aus der Beziehung nimmt, und wie Entschleunigung das Nervensystem beruhigt. In diesem Zustand werden neue Gespräche möglich – jenseits der alten Vorwurfsschleifen.
Zum Abschluss stelle ich eine einfache Übung vor, die Nähe und Autonomie erlebbar macht, ohne sie gegeneinander auszuspielen. Sie lädt dazu ein, sich selbst und den anderen mit mehr Mitgefühl zu sehen.
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