Partnerschaft und Depression: Wenn psychische Erkrankung die Beziehung belastet
Psychische Erkrankungen wie Depression oder Burnout verändern nicht nur den Betroffenen – sie verändern die gesamte Dynamik einer Beziehung. In dieser Episode erkläre ich, was das konkret bedeutet und was Paare selbst tun können.
• Eine aktuelle Studie belegt: Das Trennungsrisiko steigt auf das Doppelte, wenn ein Partner psychisch erkrankt – bei körperlichen Erkrankungen ist das nicht der Fall • Depression ist die häufigste psychische Diagnose, die zu Arbeitsausfällen führt – Paare sind davon häufiger betroffen als oft angenommen • Thorsten spricht aus eigener Erfahrung: Depression und ihre Auswirkungen auf Nähe, Kommunikation und Beziehungsstabilität • Kernansatz: Die Erkrankung als eigenständige Größe im Beziehungssystem begreifen – nicht als Eigenschaft des erkrankten Partners • Das Mobile-Bild zeigt: Wenn die Erkrankung ihren eigenen Platz bekommt, muss niemand mehr extrem in Helferrolle oder Rückzug gehen • Zwei Hilfeebenen: professionelle Unterstützung für die erkrankte Person und begleitende Paartherapie für die Beziehung • Wichtig: Ob Paartherapie sinnvoll ist, sollte mit dem behandelnden Therapeuten besprochen werden; Paargespräche im Rahmen der Einzeltherapie sind eine mögliche Alternative
Reflexionsimpuls: Was braucht dein Partner, wenn er in eine depressive Phase abrutscht – und was brauchst du? Habt ihr das schon einmal miteinander besprochen?
Wenn dich dieses Thema betrifft und du dir Unterstützung wünschst: Ich begleite Paare aus Teupitz, dem Landkreis Dahme-Spreewald und dem südlichen Raum von Berlin. Weitere Informationen findest du auf meiner Website: https://thorsten-koecher.de
Kommentare
Neuer Kommentar