Wer dauerhaft für andere da ist – als Elternteil, als Partner, als Fachkraft –, kennt das Gefühl: Irgendwann ist der Tank leer. Konflikte eskalieren schneller, Geduld schwindet, und die Sehnsucht, dass jemand anderes endlich übernimmt, wird größer.
Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) setzt genau hier an. Es geht nicht um Selbstoptimierung, sondern um eine innere Haltung: sich selbst so zu begegnen, wie man einer guten Freundin begegnen würde.
In diesem Interview erklärt Dörte Westphal – Achtsamkeitslehrerin und ausgebildete MSC-Lehrerin – was diese Praxis von klassischer Stressreduktion unterscheidet, wie sie sich auf Paardynamiken auswirkt und warum das Nervensystem in Konflikten oft schneller reagiert als unser Verstand.
Wir sprechen über konkrete Alltagsübungen, über den Unterschied zwischen Entspannung als To-do und echter Selbstfürsorge, über Akzeptanz in langen Beziehungen und über die Frage, was es bedeutet, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen.
Dörte bietet achtwöchige MSC-Kurse sowie Elternkompass-Kurse online an – bundesweit buchbar