gut in Beziehung

gut in Beziehung

Systemische Impulse für bewusste Paarbeziehungen

Transkript

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Herzlich Willkommen bei Gute-Mitziehung. Ich freue mich, dass ihr hier seid und mir

zuhört. Heute mit einem tollen Interview-Gast. Herzlich Willkommen Sabrina, wie geht es dir?

Gut, danke auch für die Einladung. Herzlich Gerne. Du machst Weitbaden und das ist das Thema

über das wir heute miteinander reden wollen. Wollen wir damit starten, wie wir beide denn

in den Wald gekommen sind? Sehr gerne. Ja, der gute Wald ist mir nicht in der Wiege, in die

Wiege gelegt worden tatsächlich. Ich bin in einem Vorort, eines Vororts von Stuttgart groß geworden.

Es gab genmanipulierte Maisfelder um meine Wohnung herum und der Weg in den Waldhandlangen

gedauert. Erst habe ich mal ein FöJ, also ein freiwilliges ökologisches Jahr auf Amrum

gemacht an der Nordsee. Da gab es auch nicht so viel Wald. Und dann habe ich in Emerswalde

studiert an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung und bin jeden Tag durch den Wald

gegangen, um in die Hochschule zu kommen und habe jeden Tag dort auch im Wald verbracht. Und nach

drei Jahren war ich süchtig. Ich kann mir auch ein Leben ohne Wald jetzt mittlerweile gar nicht

mehr vorstellen. Das glaube ich. Ich würde gerade, wie das bei mir war, ich glaube angefangen hat

das bei mir mit den Pfadfindern. Ich bin in Westberlin groß geworden und bin quasi mit acht

Jahren zu den Wölflingen gekommen und wir sind dreimal im Jahr von Westberlin nach Helmstedt

gefahren. Das war Wolfsburg in der Ecke und hatten da einen Bauern, bei dem wir Kosmonusselten durften

und hatten eine großartige Zeit mitten in der Natur, mitten im Wald mit ganz viel Geländespiel,

mit ganz viel Natur erkunden, mit tollen Freundschaften und das sind für mich die tollsten

und schönsten Kindheitserinnerung. Ich bin ganz dankbar für meinen Vater, der das damals mitgemacht

hat, mit zwei Freunden. Die hatten Kinder, die alle in meinem Alter waren und das war für mich

wirklich eine ganz großartige Erfahrung und dann habe ich, ähnlich wie du, dann irgendwie nach einem

Abi studiert, Forschwirtschaft studiert und das Studium war klasse. Also ich war wahnsinnig

gerne im Wald. Es hat riesig Spaß gemacht, so viel zu lernen, so viel zu erfahren, so viel

draußen zu sein. Die Praktika waren toll und danach habe ich mich selbstständig gemacht und musste

nach sechs Jahren aber feststellen, also selbstständig als Förster, um damit meine große

Familie zu ernähren. Das passt irgendwie nicht und dann musste ich mich umorientieren und habe

dann quasi ein zweites Mal studiert. Aber die Arbeit ist geblieben. Ich bin nach wie vor gerne im

Wald und nutze das für mich zum runterkommen, zur Zivilgene und ich nutze das mit meinen

Klientinnen und Klienten eben auch um Partherapie nochmal in einem anderen Setting zu machen und

nochmal andere Methoden nutzen und anbieten zu können und das finde ich ganz bereichernd.

Ja, also ich bin auch mit meinen Gruppen, also ich bin zertifizierte Waldpädagogin und Stadtnaturführerin

für Berlin und ich bin auch mit meinen Gruppen ganz oft im Wald unterwegs, tatsächlich auch von

ganz klein bis ganz groß, also auch ältere Leute und ich freue mich immer, wenn ich dann das

Glitzern in den Augen von den Leuten sehen kann, wenn sie aus dem Wald rausgehen, der hat einfach

was Magisches an sich. Das stimmt. Weitbahn ist ein tolles Stichwort. Ich habe gestern einer

Kollegin erzählt, dass wir heute eine Interview miteinander aufnehmen und dass es ums Weitbahn

geht und sie meinte, was Weitbahn ist da auf dem See im Wald und geht es da beschwimmen oder was

macht, was ist ein Weitbahn überhaupt? Sie konnte mit dem Griff gar nichts anfangen. Magst du noch

mal erzählen, was Weitbahnen für dich ausmacht? Gerne. Also ja, bei Waldbahnen darf man auf jeden

Fall die Badehose zu Hause lassen. Da es geht nicht ums Baden im Sinne von man macht sich nass,

sondern das kommt vom japanischen Schiringyoku, was das viel bedeutet, wie Baden in der

Waldatmosphäre. Also man kann auch beim Spazieren gehen, letzten Endes Waldbaden oder ganz, ja, die

Wirkung des Waldes nehmen, aber es gibt eben auch, und das macht man beim Waldbaden Achtsamkeitsübungen,

die diese, ja, sage ich mal Heilwirkung des Waldes, die durch diesen Waldduft oder diese

Waldluft auf dem Menschen wirkt, die verstärken das noch und da muss man dann halt einfach innehalten.

Also darum geht es eigentlich überwiegend und Waldbaden ist auch, ja, man geht nicht strammt

durch den Wald oder joggt oder nimmt das Fahrrad, sondern man geht höchstens an einem Tag um die

500 Meter, also höchstens, meistens sind es um die 100, 150. Genau, ja, also man ist eher an Ort und

Stelle und lässt so den Wald richtig auf einwirken. Es sind viele Atemübungen dabei, auch

Meditationen, ja, und vor allem auch Entspannungsübungen. Okay, also was sehr achtsam ist, was ganz

ruhiges. Wie wirkt es auf dich, wenn du es machst oder wenn du es anleitest? Ja, also das sind zwei

paar Schuhe. Wenn ich selber Wald bade, dann, ja, wenn ich nur dran denke, kommt schon der Entspannungsheif

zu. Es ist wirklich tiefenentspannung, würde ich das bezeichnen und auch ein Glück, also so die

Alltagssorgen haben tatsächlich gar keine Macht mehr überein, die sind wie weggeblasen. Dafür muss

man schon eine Stunde Waldbaden machen tatsächlich. Ja, und wenn ich das anleite, versuche ich natürlich,

das so gut wie möglich den Menschen rüber zu bringen, dass sie so viel wie möglich auch davon

mitnehmen und in der Zeit, wo es so einzelne Sessions gibt, kann ich mir auch ein bisschen

durchatmen, aber ansonsten bin ich eigentlich dazu da den Teilnehmern, das gut rüber zu bringen.

Okay, sag mal, wie oft wurdest du es empfehlen? Was glaubst du, ist, macht man Waldbaden täglich,

wöchentlich, reicht es einmal alle halbe Jahre? Was glaubst du, wäre so, um eine Veränderung für

sich selbst zu merken, was wäre so ein guter Tonus? Also wenn man wirklich eine Veränderung bewirken

will, würde ich fast sagen, einmal die Woche ist so ein Minimum. Wenn man so in die Heilwirkungen von

Waldbaden eintaucht, können wir gerade mal machen. Also eine Wirkung ist, dass die Terpene, so nennt man

diese Duftstoffe, die in der Waldluft sind. Da gehören die Harze dazu, das sind aber auch

Pflanzenbestandteile, also es sind vor allem die großen Moleküle, mit denen die Bäume tatsächlich

untereinander kommunizieren, wenn zum Beispiel Gefahr droht durch Borkenkäfe oder so, dann

sonderen die diese Duftstoffe aus und die wirken auch auf uns im Sinne, dass wir auch unsere Abwehr

anregen und so nach drei Stunden, sagt man, erhöht sich der Killerzellen, also der weiße

Blutkörperchen, Anteil in unserem Körper um 40 Prozent, was enorm ist. Also wenn man weiß, was

dann auch diese Killerzellen machen, unter anderem auch Krebszellen abtöten und so. Und das hält

bis zu einer Woche an. Deswegen dieser Tipp mit dieser Woche, wenn man also den am Wochenende

einen Vormittag oder einen ganzen Tag im Wald verbringt, hat man davon was eine ganze Woche

und dann müsste man wieder hingehen, um den Effekt dann wieder zu haben. Aber man kann auch den

Anführungszeichen intensiv Kurs machen oder Kur machen. Wenn man drei Tage im Wald ist, also

wirklich länger als sechs Stunden, aber drei Tage hintereinander, dann erhöhen sich diese Killerzellen

um 50 Prozent und mehr teilweise. Und das hält dann für drei bis vier Wochen an. Also das ist

dann auch genau. Kann man sich dann einrichten, wie es in den Alltag passt, genau. Und es wurde ja

auch benutzt, also es wurde ja in Japan auch tatsächlich als Verschrieben, als Heilmethode.

Genau. Also die Ärzte dort, die verschreiben Waldbahnen als ja zusätzliches Genesungsmittelanführungszeichen.

Da hat auch der Wald tatsächlich einen ganz anderen Stellenwert als bei uns. Der ist dort eher in die

Richtung ein heiliger Ort und die dürfen auch kein Wald fällen, zum Beispiel. Und ja, man darf

dann in diesem Ort eben diese drei Tage verbringen. Wie gesagt, man geht nicht viel, man versucht

auch körperlich, sich nicht so doll anzustrengen und man atmet sehr tief in den Körper, man versucht

auch so diese Lunge wieder aus dieser Schnapparten rauskriegen. Und ja, da gibt es also so ganz,

ganz viele Methoden, die man eben nutzen kann. Und nach drei Tagen haben dann die Patienten erst mal

diese Hilfe von diesen zusätzlichen Killerzellen und auch ein verbessertes Immunsystem. Und ja,

also man kann keine Krankheit heilen damit, das nicht. Aber man kann auf jeden Fall Krankheiten

vorbeugen und auch viele Krankheiten, die bei uns verbreitet sind, Atemwegserkrankungen,

auch Krebs zum Beispiel und so. Ja und ich glaube alle Erkrankungen, die irgendwie auch ein Stress

gekoppelt sind, gehören damit dazu, ja, Bekucht, Druckkurt, alles Mögliche, was dann da so entsteht,

wenn man um wie ständig von der Strom steht und viel Stress aushalten muss. Dafür ist es ganz

besonders gut, kann ich sagen. Doch auf jeden Fall. Genau. Ja, es gibt so viele positive Sachen. Man

kann Schlafstörungen abmindern. Es gibt noch ein Ja, Hormon, das nennt sich DHAE, das ist das

Herzschutzhormon. Das wird vermehrt gebildet, wenn man im Wald ist, zum Beispiel, ja, die Konzentration

wird gefördert. Also diese ganzen mentalen Geschichten, wenn man so schlapp ist und sich auf

nichts mehr konzentrieren kann, da ist Waldbaden auch total gut geeignet. Oh, okay. Wie kennen

das beide? Also wir haben beide schon Waldbaden gemacht und können doch mal erzählen, dass es

tatsächlich einen immensen Unterschied macht im Alltag, ob man regelmäßig im Wald ist und sich

dort Gutes tut und achtsamt mit sich umgeht oder nicht. Was glaubst du, was ist, wie wurdest du

das angehen, wenn du das jemand empfehlt? Kann man sowas alleine lernen? Reicht da ein YouTube Video

zum, wie war ich in Waldbaden? Oder macht es Sinn, dann doch zu dir zu kommen und dann zu sagen,

ich gehe da mal mit, ich schau mir das mal an, ich lasse mir zeigen, wie Waldbaden am besten

funktioniert. Also ich glaube, das kommt so ein bisschen auf den Typ Mensch an, der man ist. Ich

persönlich lieb das, das alleine zu machen. Ich habe mich auch alleine in das Thema eingearbeitet,

bis ich dann die Ausbildung gemacht habe. Aber ich habe ein Argument, fand ich mal von der Frau

ganz toll, die meinte auch, endlich kann ich mal im Wald entspannen, weil sie so Angst hatte, dass

sie irgendwie, dass ihr jemand die Tasche klaut oder dass irgendwas wegkommt von ihr. Und wenn man

halt in der Gruppe ist, hat man so ein bisschen den Blick über alles und kann dann entspannen. Das

Argument fand ich tatsächlich wahr. Also ich versuche auch immer alles gar nicht mitzunehmen erst.

Oder man hat auch vielleicht seinen persönlichen Platz im Wald, wo man sich sicher fühlt. Dann

ist es auch kein Problem. Aber es gibt mittlerweile ganz viel Literatur dazu auch. Auch so Karten mit

Übungen kann man sich besorgen. Und ich führe natürlich auch die Gäste sehr gerne ein und hoffe

auch, dass ich immer Übungen mache, die man dann auch ganz leicht im Alltag integrieren kann. Also

selbst sozusagen sich weiter aufbauen kann in dem Bereich. Ja, aber ich denke, dass es je nach

Interesse und je nach Typ unterschiedlich ist. Es hat ja jeder nicht gleich weit um die Ecke. Ist

es egal, wo ich hingehe, Hauptsache, es stehen Bäume auf der Fläche oder gibt es eine Empfehlung,

wo du sagst, das wäre besonders gut, sich so ein bestimmtes Waldbild auszusuchen? Ja, es gibt

tatsächlich so diesen perfekten Wald fürs Waldbaden, den wir in Berlin oder in Brandenburg

tatsächlich gar nicht so häufig haben. Diese Tapine, diese Duftstoffe werden überwiegend,

nicht nur aber überwiegend von Nadelbäumen produziert. Das heißt, mit Kiefern sind wir ja

in Brandenburg und Berlin schon ganz gut. Aber der Wind weht halt durch diese Monokulturen,

durch diese Forste einfach durch und damit entweichen dann auch diese Tapine direkt nach oben

in die Luft. Deswegen wird empfohlen, dass man einen Nadellaubmischwald sich zum Waldbaden

aussucht, weil dann hat man unten diese dichte Tapinen-Anführungszeichenmasse und oben dann

diese Laubschicht, die das alles noch in dem Wald hält. Und da ist dann auch die Konzentration an

diesen wertvollen Stoffen am höchsten und lustigerweise auf Nasenhöhe tatsächlich hat man gemessen.

Spannend. Also ein Mischwald wäre das empfölzte Nadellaubmischwald. Okay, jetzt denke ich gerade,

dass du aus Berlin kommst und denk so an den Berliner Stadtweite, den ich ja auch irgendwie

kenne und kann mich ändern, dass ich als Jugendlicher immer mit dem Fahrrad durch den Wald

fudegefahren bin. Und ich meine schon, Berliner Stadtweite ist ja sehr abwechungsreich, wie ich finde,

es war mit in der Stadt, aber im Stadtrand, aber ja so vom Waldtyp her dann gar nicht so

verkehrt. Genau, also bei mir jetzt, also ich bin ja aus dem Südosten Berlin, so Köpenicker Raum,

wir haben in den Mückebergen total tollen Waldbadenwald. Ich bin auch im Plänterwald manchmal,

da sind zwar auch Stadtgeräusche im Hintergrund, aber von den Terpenen her ist es auch nicht schlecht.

Und ja, also der Berliner Wald bietet auf jeden Fall Möglichkeiten. Also ich muss nicht erst

bis ins Mittegebirge fahren, um weit fahren zu können, sondern das geht theoretisch auch,

so lange es irgendwie ein bisschen gemischt ist und nicht eine reine Monokote. Ja, man kann auch

tatsächlich, es gibt ja nicht nur diese Terpene gut, die sind jetzt speziell fürs Waldbaden wichtig,

aber die Natur an sich hat ja auch enorme entspannende Wirkung, einfach nur durch die Farbe

grün und die findet man in jedem Stadtpark dann auch. Okay, was findest du besser,

Waldbaden alleine oder in der Gruppe oder wo sind Vor- und Nachteile für beide Settings?

Ein Vorteil in der Gruppe ist auf jeden Fall, dass man sich danach austauschen kann und das

ist sehr wertvoll, habe ich jetzt festgestellt. Die Menschen haben dann auch oft intensive Momente

und sind dann dankbar, dass sie ihre Emotionen gleich teilen können. Das bringt auch die Gruppe

zusammen, ist wirklich ein schöner Moment. Ich persönlich bevorzuge Waldbaden alleine, einfach

weil ich, ja, das ist so meine persönliche Zeit für mich, wenn ich gestrefft bin, dann brauche

ich mal Abstand von der Welt und dann gehe ich in den Wald. Okay, das ist auch meine Strategie,

ehrlich gesagt. Allein in den Wald abscheiden, stresstlos werden, Psycho dienen betreiben,

das ist so auch eher meins. Gibt es denn feste Gruppen, wo man sagen kann, da gehe ich jetzt

hin und die machen das einmal in der Woche und ich stieße mich an, so wie die Yoga-Gruppe,

zu der ich gehen kann, einmal in der Woche, gibt es so was? Hab ich noch nicht gesehen,

tatsächlich, aber das wäre mal eine Idee, also kann ich mir gut vorstellen. Aber soweit ich weiß,

also ich bin auch ein paar Plattformen, da habe ich es tatsächlich noch nicht gesehen, also nicht

ohne, dass jemand es dann anbietet. Okay, magst du noch ein bisschen von deiner Arbeit erzählen,

was bietest du an, wenn die man Lust auf Natur und auf Wald hat, was kann der bei dir mitnehmen?

Ja, also mein Programm ist doch sehr vielfältig über die Jahre geworden. Ich biete überwiegend

Stadtnaturführungen an, die sind oft auch in der Stadt dann, das mag man gar nicht so denken,

aber auch Berlin ist enorm, reich an Artenvielfalt und an wichtigen Arten. Es gibt ja auch diese

kurze Ausbruch in die Biologie, es gibt die Stadt, die Landflucht der Tiere, die flüchten in die

Stadt und demnach hat die Stadtnatur Berlin für mich eine ganz hohe Priorität auch bekommen über

die Jahre, auch was den Schutz angeht und dass ich halt die Menschen über die Situation aufkläre.

Natürlich nicht als Vortrag, sondern bei mir kann man auch was Cooles erleben bei den Stadtnaturführungen.

Okay, das ist kein Frontalunterricht. Nein, bei mir generell nicht. Davon habe ich mich verabschiedet.

Nein, finde ich selber schrecklich und würde gar nie den Menschen zumieten. Und das andere,

was ich mache, das für die Kleineren, da biete ich Waldkindergeburtstage an, für die ganz

kleinen Wald- und Wichtel, Elfen- und Wichtelkindergeburtstag und dann... Das ist bestimmt niedlich,

oder? Das ist super niedlich, die dürfen da ein Kostümchen rumlaufen. Ich habe mein Ziviridienst

damals im Landesbund für Vogelschutz in Bayern gemacht und da habe ich auch weit

gewohnt. Das war wirklich total drollig, dass man mit so ganz kleinen 3-4-5-Jährigen dann da machen

kann. Ja, tolles Angebot. Ja, genau. Und für die Älteren gibt es dann den Naturforscherkindergeburtstag,

der ist auch cool. Ja, und dann, wie gesagt, Waldbaden und dann habe ich auch ein paar Seminare,

die ich noch anbiete. Genau, zurück zur Natur zum Beispiel oder im Moment leite ich auch den Kurs

zusammen mit der Stiftung Naturschutz für die zertifizierten Stadtnaturführe für

Berliner. Also ich bin breit aufgestellt. Okay, wow. Wo findet man dich online? Wenn man sagt,

ich habe Lust oder mein Kind hat Geburtstag, wo muss ich schauen, um mit dir in Kontakt zu kommen?

Ja, also unter Sabrina's Leben mit der Natur auf meiner Webseite sind alle Angebote auch

drauf und einfach anschreiben oder anrufen. Genau. Großartig. Ich bin ja hin und wieder auch mit

Paaren unterwegs in der Natur und da fliege ich so ein bisschen Waldbaden mit ein. Also so eine

Mischung aus Erlebnispädagogik, Waldbaden und Paartherapie. Was glaubst du, wie sinnvoll ist

es für Paare, sich dem Thema Waldbaden anzunehmen? Könnten die davon profitieren, sowas auch zweit zu

machen? Unbedingt. Also der Wald ist ja an sich ein wertungsfreier Raum. Davon haben wir ja nicht

mehr als viele. Also man kann einfach man selber sein und gleichzeitig wirkt der Wald direkt auf

ein ein. Also ob man es will oder nicht, man hat da keine große Wahl. Man entspannt sich und man

wird offener und die Sinne öffnet sich und ich glaube, dass das eine hervorragende Grundlage ist,

sich gegenseitig auch mal zuzuhören oder auch schöne Momente miteinander zu verbringen. Und

deswegen denke ich ist der Wald vielleicht sogar einer der momentan tollsten Orte für solche

Veranstaltungen tatsächlich. Das ist auch was, was ich regelmäßig beobachte, dass Menschen viel

schneller bei sich selber ankommen, als sie das manchmal in der Praxis können oder im Praxis

räumen können und das Gespräche dann häufig ehrlich und offener geführt werden. Das heißt nicht

unbedingt, dass man dann auch schneller zu einer Lösung kommt, aber es ist erst mal sichtbarer

und greifbarer und man kann irgendwie mit arbeiten und das ist was, was ich für meine Arbeit als

Pathéripoid wirklich bereichern finde, dass es so, ohne dass ich groß was saubern müsste, sondern

es entsteht einfach, weil man im Wald ist und das ist eine ganz geniale Erfahrung. Ich glaube auch

für die Menschen, die dann das für sich erleben können. Ich finde es auch super, dass du das

anbietest tatsächlich. Also ich habe zum ersten Mal davon erfahren, als du mich eingeladen hast

zu dem Podcast und ja, fand das einfach nur genial. Das sollten so viele Leute vielleicht

sich auch überlegen, das zu machen. Ja, herzlich gerne, ihr wisst, wo ihr das findet. Ja, genau.

Und ich mache ja das mit den Singles. Ich mache es nicht mit den Paaren, sondern ich mache das

mit den Singles. Ich habe da Berlin Singles, Go Wild nennt sich das, das ist genau eigentlich

dasselbe, ja, so erlebnispädagogische Sachen und auch, ja, wie man halt gut in Kontakt

miteinander kommt, ein bisschen Abenteuer erleben, damit man sich dann kennenlernt,

auch in diesem Setting. Ich glaube, das ist für viele Sachen sehr gut geregnet. Okay, was ist

von diesem Single Goes Wild, glaube ich? Was ist so, was ist das Ergebnis, was so rauskommt für

Leute, die den Teil nehmen? Ist das, geht es um, ich leide an den Menschen kennen oder was ist das?

Also meine Mindesterwartung für den Nachmittag ist, dass die Leute Spaß haben, dass sie einfach

mal Spaß haben und sich entspannen können und dort sind, wo sie gerne sind, nämlich in der

Natur. Und im besten Fall treffen sie gleichgesinnte Leute und vielleicht gibt es auch einen kleinen

Funken, also im Nachgang kann man auch zusammen noch weggehen, wenn man möchte, das ist freiwillig

dann, aber es ist so ein bisschen Icebreaker, denke ich auch und man hat dann gleich so gemeinsame

Interessen und man, ja, hat ein Abenteuer erlebt miteinander. Cool, also hast du so ein Feedback,

wie waren wir die bei den Singles, Go Wild und morgen heiraten wir, gab es schon? Ja, also

aufgrund von Corona und auch im Nachgang ist es gar nicht so oft vorgekommen, dass die

Veranstaltung stattfinden konnte, weil ich immer mindestens zehn Teilnehmer brauche, aber bei den

Leuten weiß ich, dass es auf jeden Fall mal ein paar gegeben hat, da gab es die Rückmeldung, ich

weiß aber nicht, ob die noch zusammen sind. Okay, aber der Funke springt tatsächlich überhaupt bei

diese Veranstaltung. Ich bin auch darauf gekommen, weil ich mein Ex-Freund damals bei so einer

ähnlichen Wache kennengelernt habe, genau. Ein wirklich cooles Angebot. Ja, danke. Okay,

dann ist das eine Rieseneinladung für euch alle, euch eure bessere Hälfte zu schnappen oder

alleine in den Wald zu gehen, euren Stress loszuwerden, euch was Gutes zu tun, in die Heilung

zu kommen und vielleicht habt ihr ja Lust, Waldbaden mit Sabrina zu erleben oder ihr könnt

am 6. Juli an einem Auto Workshop mit mir teilnehmen, wenn ihr denn Lust habt. Das klingt

doch super. Ich würde mich sehr freuen. Prima. Toll, dass du da warst und mir deine Zeit geschenkt

hast. Sehr gerne. Hat mich riesig gefreut. Ich mich auch. Dankeschön. Großartig. Dann allen

Zuhören eines Gutes. Es grüßt und winkt, euer Thorsten.

Über diesen Podcast

Eine Beziehung ist wie ein Weg mit vielen Wegbiegungen – manchmal führt er bergauf, manchmal durch unwegsames Gelände. Doch auch wenn sich Paare zeitweise verlaufen oder der gemeinsame Pfad unklar wird, gibt es immer die Möglichkeit, neue Richtungen einzuschlagen.

In diesem Podcast begleite ich euch dabei, eure Beziehungsdynamiken zu verstehen und bewusste Entscheidungen für euren gemeinsamen Weg zu treffen. Ob es um Kommunikation geht, um das Spannungsfeld zwischen Nähe und Freiraum oder um alte Muster, die sich immer wieder zeigen – hier findet ihr systemische Perspektiven und praktische Impulse für mehr Klarheit in eurer Partnerschaft.

Die Natur spielt dabei eine besondere Rolle. Sie zeigt uns, dass Wachstum Zeit braucht, dass Veränderung natürlich ist und dass auch nach schwierigen Phasen neue Möglichkeiten entstehen können.

Jede Episode bringt euch konkrete Erkenntnisse mit, die ihr direkt in euren Alltag integrieren könnt – ohne Patentrezepte, aber mit fundierten Ansätzen aus der systemischen Paartherapie.

Wo steht eure Beziehung gerade?
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Den Beziehungscheck und weitere Impulse findet ihr auf https://www.thorsten-koecher.de/beziehungscheck/utm_source=podcast&utm_medium=podcastbeschreibung

von und mit Thorsten Köcher

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