Systemische Impulse für bewusste Paarbeziehungen
Herzlich Willkommen bei Gute-Mitziehung. Ich freue mich, dass ihr hier seid und mir
zuhört. Heute mit einem tollen Interview-Gast. Herzlich Willkommen Sabrina, wie geht es dir?
Gut, danke auch für die Einladung. Herzlich Gerne. Du machst Weitbaden und das ist das Thema
über das wir heute miteinander reden wollen. Wollen wir damit starten, wie wir beide denn
in den Wald gekommen sind? Sehr gerne. Ja, der gute Wald ist mir nicht in der Wiege, in die
Wiege gelegt worden tatsächlich. Ich bin in einem Vorort, eines Vororts von Stuttgart groß geworden.
Es gab genmanipulierte Maisfelder um meine Wohnung herum und der Weg in den Waldhandlangen
gedauert. Erst habe ich mal ein FöJ, also ein freiwilliges ökologisches Jahr auf Amrum
gemacht an der Nordsee. Da gab es auch nicht so viel Wald. Und dann habe ich in Emerswalde
studiert an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung und bin jeden Tag durch den Wald
gegangen, um in die Hochschule zu kommen und habe jeden Tag dort auch im Wald verbracht. Und nach
drei Jahren war ich süchtig. Ich kann mir auch ein Leben ohne Wald jetzt mittlerweile gar nicht
mehr vorstellen. Das glaube ich. Ich würde gerade, wie das bei mir war, ich glaube angefangen hat
das bei mir mit den Pfadfindern. Ich bin in Westberlin groß geworden und bin quasi mit acht
Jahren zu den Wölflingen gekommen und wir sind dreimal im Jahr von Westberlin nach Helmstedt
gefahren. Das war Wolfsburg in der Ecke und hatten da einen Bauern, bei dem wir Kosmonusselten durften
und hatten eine großartige Zeit mitten in der Natur, mitten im Wald mit ganz viel Geländespiel,
mit ganz viel Natur erkunden, mit tollen Freundschaften und das sind für mich die tollsten
und schönsten Kindheitserinnerung. Ich bin ganz dankbar für meinen Vater, der das damals mitgemacht
hat, mit zwei Freunden. Die hatten Kinder, die alle in meinem Alter waren und das war für mich
wirklich eine ganz großartige Erfahrung und dann habe ich, ähnlich wie du, dann irgendwie nach einem
Abi studiert, Forschwirtschaft studiert und das Studium war klasse. Also ich war wahnsinnig
gerne im Wald. Es hat riesig Spaß gemacht, so viel zu lernen, so viel zu erfahren, so viel
draußen zu sein. Die Praktika waren toll und danach habe ich mich selbstständig gemacht und musste
nach sechs Jahren aber feststellen, also selbstständig als Förster, um damit meine große
Familie zu ernähren. Das passt irgendwie nicht und dann musste ich mich umorientieren und habe
dann quasi ein zweites Mal studiert. Aber die Arbeit ist geblieben. Ich bin nach wie vor gerne im
Wald und nutze das für mich zum runterkommen, zur Zivilgene und ich nutze das mit meinen
Klientinnen und Klienten eben auch um Partherapie nochmal in einem anderen Setting zu machen und
nochmal andere Methoden nutzen und anbieten zu können und das finde ich ganz bereichernd.
Ja, also ich bin auch mit meinen Gruppen, also ich bin zertifizierte Waldpädagogin und Stadtnaturführerin
für Berlin und ich bin auch mit meinen Gruppen ganz oft im Wald unterwegs, tatsächlich auch von
ganz klein bis ganz groß, also auch ältere Leute und ich freue mich immer, wenn ich dann das
Glitzern in den Augen von den Leuten sehen kann, wenn sie aus dem Wald rausgehen, der hat einfach
was Magisches an sich. Das stimmt. Weitbahn ist ein tolles Stichwort. Ich habe gestern einer
Kollegin erzählt, dass wir heute eine Interview miteinander aufnehmen und dass es ums Weitbahn
geht und sie meinte, was Weitbahn ist da auf dem See im Wald und geht es da beschwimmen oder was
macht, was ist ein Weitbahn überhaupt? Sie konnte mit dem Griff gar nichts anfangen. Magst du noch
mal erzählen, was Weitbahnen für dich ausmacht? Gerne. Also ja, bei Waldbahnen darf man auf jeden
Fall die Badehose zu Hause lassen. Da es geht nicht ums Baden im Sinne von man macht sich nass,
sondern das kommt vom japanischen Schiringyoku, was das viel bedeutet, wie Baden in der
Waldatmosphäre. Also man kann auch beim Spazieren gehen, letzten Endes Waldbaden oder ganz, ja, die
Wirkung des Waldes nehmen, aber es gibt eben auch, und das macht man beim Waldbaden Achtsamkeitsübungen,
die diese, ja, sage ich mal Heilwirkung des Waldes, die durch diesen Waldduft oder diese
Waldluft auf dem Menschen wirkt, die verstärken das noch und da muss man dann halt einfach innehalten.
Also darum geht es eigentlich überwiegend und Waldbaden ist auch, ja, man geht nicht strammt
durch den Wald oder joggt oder nimmt das Fahrrad, sondern man geht höchstens an einem Tag um die
500 Meter, also höchstens, meistens sind es um die 100, 150. Genau, ja, also man ist eher an Ort und
Stelle und lässt so den Wald richtig auf einwirken. Es sind viele Atemübungen dabei, auch
Meditationen, ja, und vor allem auch Entspannungsübungen. Okay, also was sehr achtsam ist, was ganz
ruhiges. Wie wirkt es auf dich, wenn du es machst oder wenn du es anleitest? Ja, also das sind zwei
paar Schuhe. Wenn ich selber Wald bade, dann, ja, wenn ich nur dran denke, kommt schon der Entspannungsheif
zu. Es ist wirklich tiefenentspannung, würde ich das bezeichnen und auch ein Glück, also so die
Alltagssorgen haben tatsächlich gar keine Macht mehr überein, die sind wie weggeblasen. Dafür muss
man schon eine Stunde Waldbaden machen tatsächlich. Ja, und wenn ich das anleite, versuche ich natürlich,
das so gut wie möglich den Menschen rüber zu bringen, dass sie so viel wie möglich auch davon
mitnehmen und in der Zeit, wo es so einzelne Sessions gibt, kann ich mir auch ein bisschen
durchatmen, aber ansonsten bin ich eigentlich dazu da den Teilnehmern, das gut rüber zu bringen.
Okay, sag mal, wie oft wurdest du es empfehlen? Was glaubst du, ist, macht man Waldbaden täglich,
wöchentlich, reicht es einmal alle halbe Jahre? Was glaubst du, wäre so, um eine Veränderung für
sich selbst zu merken, was wäre so ein guter Tonus? Also wenn man wirklich eine Veränderung bewirken
will, würde ich fast sagen, einmal die Woche ist so ein Minimum. Wenn man so in die Heilwirkungen von
Waldbaden eintaucht, können wir gerade mal machen. Also eine Wirkung ist, dass die Terpene, so nennt man
diese Duftstoffe, die in der Waldluft sind. Da gehören die Harze dazu, das sind aber auch
Pflanzenbestandteile, also es sind vor allem die großen Moleküle, mit denen die Bäume tatsächlich
untereinander kommunizieren, wenn zum Beispiel Gefahr droht durch Borkenkäfe oder so, dann
sonderen die diese Duftstoffe aus und die wirken auch auf uns im Sinne, dass wir auch unsere Abwehr
anregen und so nach drei Stunden, sagt man, erhöht sich der Killerzellen, also der weiße
Blutkörperchen, Anteil in unserem Körper um 40 Prozent, was enorm ist. Also wenn man weiß, was
dann auch diese Killerzellen machen, unter anderem auch Krebszellen abtöten und so. Und das hält
bis zu einer Woche an. Deswegen dieser Tipp mit dieser Woche, wenn man also den am Wochenende
einen Vormittag oder einen ganzen Tag im Wald verbringt, hat man davon was eine ganze Woche
und dann müsste man wieder hingehen, um den Effekt dann wieder zu haben. Aber man kann auch den
Anführungszeichen intensiv Kurs machen oder Kur machen. Wenn man drei Tage im Wald ist, also
wirklich länger als sechs Stunden, aber drei Tage hintereinander, dann erhöhen sich diese Killerzellen
um 50 Prozent und mehr teilweise. Und das hält dann für drei bis vier Wochen an. Also das ist
dann auch genau. Kann man sich dann einrichten, wie es in den Alltag passt, genau. Und es wurde ja
auch benutzt, also es wurde ja in Japan auch tatsächlich als Verschrieben, als Heilmethode.
Genau. Also die Ärzte dort, die verschreiben Waldbahnen als ja zusätzliches Genesungsmittelanführungszeichen.
Da hat auch der Wald tatsächlich einen ganz anderen Stellenwert als bei uns. Der ist dort eher in die
Richtung ein heiliger Ort und die dürfen auch kein Wald fällen, zum Beispiel. Und ja, man darf
dann in diesem Ort eben diese drei Tage verbringen. Wie gesagt, man geht nicht viel, man versucht
auch körperlich, sich nicht so doll anzustrengen und man atmet sehr tief in den Körper, man versucht
auch so diese Lunge wieder aus dieser Schnapparten rauskriegen. Und ja, da gibt es also so ganz,
ganz viele Methoden, die man eben nutzen kann. Und nach drei Tagen haben dann die Patienten erst mal
diese Hilfe von diesen zusätzlichen Killerzellen und auch ein verbessertes Immunsystem. Und ja,
also man kann keine Krankheit heilen damit, das nicht. Aber man kann auf jeden Fall Krankheiten
vorbeugen und auch viele Krankheiten, die bei uns verbreitet sind, Atemwegserkrankungen,
auch Krebs zum Beispiel und so. Ja und ich glaube alle Erkrankungen, die irgendwie auch ein Stress
gekoppelt sind, gehören damit dazu, ja, Bekucht, Druckkurt, alles Mögliche, was dann da so entsteht,
wenn man um wie ständig von der Strom steht und viel Stress aushalten muss. Dafür ist es ganz
besonders gut, kann ich sagen. Doch auf jeden Fall. Genau. Ja, es gibt so viele positive Sachen. Man
kann Schlafstörungen abmindern. Es gibt noch ein Ja, Hormon, das nennt sich DHAE, das ist das
Herzschutzhormon. Das wird vermehrt gebildet, wenn man im Wald ist, zum Beispiel, ja, die Konzentration
wird gefördert. Also diese ganzen mentalen Geschichten, wenn man so schlapp ist und sich auf
nichts mehr konzentrieren kann, da ist Waldbaden auch total gut geeignet. Oh, okay. Wie kennen
das beide? Also wir haben beide schon Waldbaden gemacht und können doch mal erzählen, dass es
tatsächlich einen immensen Unterschied macht im Alltag, ob man regelmäßig im Wald ist und sich
dort Gutes tut und achtsamt mit sich umgeht oder nicht. Was glaubst du, was ist, wie wurdest du
das angehen, wenn du das jemand empfehlt? Kann man sowas alleine lernen? Reicht da ein YouTube Video
zum, wie war ich in Waldbaden? Oder macht es Sinn, dann doch zu dir zu kommen und dann zu sagen,
ich gehe da mal mit, ich schau mir das mal an, ich lasse mir zeigen, wie Waldbaden am besten
funktioniert. Also ich glaube, das kommt so ein bisschen auf den Typ Mensch an, der man ist. Ich
persönlich lieb das, das alleine zu machen. Ich habe mich auch alleine in das Thema eingearbeitet,
bis ich dann die Ausbildung gemacht habe. Aber ich habe ein Argument, fand ich mal von der Frau
ganz toll, die meinte auch, endlich kann ich mal im Wald entspannen, weil sie so Angst hatte, dass
sie irgendwie, dass ihr jemand die Tasche klaut oder dass irgendwas wegkommt von ihr. Und wenn man
halt in der Gruppe ist, hat man so ein bisschen den Blick über alles und kann dann entspannen. Das
Argument fand ich tatsächlich wahr. Also ich versuche auch immer alles gar nicht mitzunehmen erst.
Oder man hat auch vielleicht seinen persönlichen Platz im Wald, wo man sich sicher fühlt. Dann
ist es auch kein Problem. Aber es gibt mittlerweile ganz viel Literatur dazu auch. Auch so Karten mit
Übungen kann man sich besorgen. Und ich führe natürlich auch die Gäste sehr gerne ein und hoffe
auch, dass ich immer Übungen mache, die man dann auch ganz leicht im Alltag integrieren kann. Also
selbst sozusagen sich weiter aufbauen kann in dem Bereich. Ja, aber ich denke, dass es je nach
Interesse und je nach Typ unterschiedlich ist. Es hat ja jeder nicht gleich weit um die Ecke. Ist
es egal, wo ich hingehe, Hauptsache, es stehen Bäume auf der Fläche oder gibt es eine Empfehlung,
wo du sagst, das wäre besonders gut, sich so ein bestimmtes Waldbild auszusuchen? Ja, es gibt
tatsächlich so diesen perfekten Wald fürs Waldbaden, den wir in Berlin oder in Brandenburg
tatsächlich gar nicht so häufig haben. Diese Tapine, diese Duftstoffe werden überwiegend,
nicht nur aber überwiegend von Nadelbäumen produziert. Das heißt, mit Kiefern sind wir ja
in Brandenburg und Berlin schon ganz gut. Aber der Wind weht halt durch diese Monokulturen,
durch diese Forste einfach durch und damit entweichen dann auch diese Tapine direkt nach oben
in die Luft. Deswegen wird empfohlen, dass man einen Nadellaubmischwald sich zum Waldbaden
aussucht, weil dann hat man unten diese dichte Tapinen-Anführungszeichenmasse und oben dann
diese Laubschicht, die das alles noch in dem Wald hält. Und da ist dann auch die Konzentration an
diesen wertvollen Stoffen am höchsten und lustigerweise auf Nasenhöhe tatsächlich hat man gemessen.
Spannend. Also ein Mischwald wäre das empfölzte Nadellaubmischwald. Okay, jetzt denke ich gerade,
dass du aus Berlin kommst und denk so an den Berliner Stadtweite, den ich ja auch irgendwie
kenne und kann mich ändern, dass ich als Jugendlicher immer mit dem Fahrrad durch den Wald
fudegefahren bin. Und ich meine schon, Berliner Stadtweite ist ja sehr abwechungsreich, wie ich finde,
es war mit in der Stadt, aber im Stadtrand, aber ja so vom Waldtyp her dann gar nicht so
verkehrt. Genau, also bei mir jetzt, also ich bin ja aus dem Südosten Berlin, so Köpenicker Raum,
wir haben in den Mückebergen total tollen Waldbadenwald. Ich bin auch im Plänterwald manchmal,
da sind zwar auch Stadtgeräusche im Hintergrund, aber von den Terpenen her ist es auch nicht schlecht.
Und ja, also der Berliner Wald bietet auf jeden Fall Möglichkeiten. Also ich muss nicht erst
bis ins Mittegebirge fahren, um weit fahren zu können, sondern das geht theoretisch auch,
so lange es irgendwie ein bisschen gemischt ist und nicht eine reine Monokote. Ja, man kann auch
tatsächlich, es gibt ja nicht nur diese Terpene gut, die sind jetzt speziell fürs Waldbaden wichtig,
aber die Natur an sich hat ja auch enorme entspannende Wirkung, einfach nur durch die Farbe
grün und die findet man in jedem Stadtpark dann auch. Okay, was findest du besser,
Waldbaden alleine oder in der Gruppe oder wo sind Vor- und Nachteile für beide Settings?
Ein Vorteil in der Gruppe ist auf jeden Fall, dass man sich danach austauschen kann und das
ist sehr wertvoll, habe ich jetzt festgestellt. Die Menschen haben dann auch oft intensive Momente
und sind dann dankbar, dass sie ihre Emotionen gleich teilen können. Das bringt auch die Gruppe
zusammen, ist wirklich ein schöner Moment. Ich persönlich bevorzuge Waldbaden alleine, einfach
weil ich, ja, das ist so meine persönliche Zeit für mich, wenn ich gestrefft bin, dann brauche
ich mal Abstand von der Welt und dann gehe ich in den Wald. Okay, das ist auch meine Strategie,
ehrlich gesagt. Allein in den Wald abscheiden, stresstlos werden, Psycho dienen betreiben,
das ist so auch eher meins. Gibt es denn feste Gruppen, wo man sagen kann, da gehe ich jetzt
hin und die machen das einmal in der Woche und ich stieße mich an, so wie die Yoga-Gruppe,
zu der ich gehen kann, einmal in der Woche, gibt es so was? Hab ich noch nicht gesehen,
tatsächlich, aber das wäre mal eine Idee, also kann ich mir gut vorstellen. Aber soweit ich weiß,
also ich bin auch ein paar Plattformen, da habe ich es tatsächlich noch nicht gesehen, also nicht
ohne, dass jemand es dann anbietet. Okay, magst du noch ein bisschen von deiner Arbeit erzählen,
was bietest du an, wenn die man Lust auf Natur und auf Wald hat, was kann der bei dir mitnehmen?
Ja, also mein Programm ist doch sehr vielfältig über die Jahre geworden. Ich biete überwiegend
Stadtnaturführungen an, die sind oft auch in der Stadt dann, das mag man gar nicht so denken,
aber auch Berlin ist enorm, reich an Artenvielfalt und an wichtigen Arten. Es gibt ja auch diese
kurze Ausbruch in die Biologie, es gibt die Stadt, die Landflucht der Tiere, die flüchten in die
Stadt und demnach hat die Stadtnatur Berlin für mich eine ganz hohe Priorität auch bekommen über
die Jahre, auch was den Schutz angeht und dass ich halt die Menschen über die Situation aufkläre.
Natürlich nicht als Vortrag, sondern bei mir kann man auch was Cooles erleben bei den Stadtnaturführungen.
Okay, das ist kein Frontalunterricht. Nein, bei mir generell nicht. Davon habe ich mich verabschiedet.
Nein, finde ich selber schrecklich und würde gar nie den Menschen zumieten. Und das andere,
was ich mache, das für die Kleineren, da biete ich Waldkindergeburtstage an, für die ganz
kleinen Wald- und Wichtel, Elfen- und Wichtelkindergeburtstag und dann... Das ist bestimmt niedlich,
oder? Das ist super niedlich, die dürfen da ein Kostümchen rumlaufen. Ich habe mein Ziviridienst
damals im Landesbund für Vogelschutz in Bayern gemacht und da habe ich auch weit
gewohnt. Das war wirklich total drollig, dass man mit so ganz kleinen 3-4-5-Jährigen dann da machen
kann. Ja, tolles Angebot. Ja, genau. Und für die Älteren gibt es dann den Naturforscherkindergeburtstag,
der ist auch cool. Ja, und dann, wie gesagt, Waldbaden und dann habe ich auch ein paar Seminare,
die ich noch anbiete. Genau, zurück zur Natur zum Beispiel oder im Moment leite ich auch den Kurs
zusammen mit der Stiftung Naturschutz für die zertifizierten Stadtnaturführe für
Berliner. Also ich bin breit aufgestellt. Okay, wow. Wo findet man dich online? Wenn man sagt,
ich habe Lust oder mein Kind hat Geburtstag, wo muss ich schauen, um mit dir in Kontakt zu kommen?
Ja, also unter Sabrina's Leben mit der Natur auf meiner Webseite sind alle Angebote auch
drauf und einfach anschreiben oder anrufen. Genau. Großartig. Ich bin ja hin und wieder auch mit
Paaren unterwegs in der Natur und da fliege ich so ein bisschen Waldbaden mit ein. Also so eine
Mischung aus Erlebnispädagogik, Waldbaden und Paartherapie. Was glaubst du, wie sinnvoll ist
es für Paare, sich dem Thema Waldbaden anzunehmen? Könnten die davon profitieren, sowas auch zweit zu
machen? Unbedingt. Also der Wald ist ja an sich ein wertungsfreier Raum. Davon haben wir ja nicht
mehr als viele. Also man kann einfach man selber sein und gleichzeitig wirkt der Wald direkt auf
ein ein. Also ob man es will oder nicht, man hat da keine große Wahl. Man entspannt sich und man
wird offener und die Sinne öffnet sich und ich glaube, dass das eine hervorragende Grundlage ist,
sich gegenseitig auch mal zuzuhören oder auch schöne Momente miteinander zu verbringen. Und
deswegen denke ich ist der Wald vielleicht sogar einer der momentan tollsten Orte für solche
Veranstaltungen tatsächlich. Das ist auch was, was ich regelmäßig beobachte, dass Menschen viel
schneller bei sich selber ankommen, als sie das manchmal in der Praxis können oder im Praxis
räumen können und das Gespräche dann häufig ehrlich und offener geführt werden. Das heißt nicht
unbedingt, dass man dann auch schneller zu einer Lösung kommt, aber es ist erst mal sichtbarer
und greifbarer und man kann irgendwie mit arbeiten und das ist was, was ich für meine Arbeit als
Pathéripoid wirklich bereichern finde, dass es so, ohne dass ich groß was saubern müsste, sondern
es entsteht einfach, weil man im Wald ist und das ist eine ganz geniale Erfahrung. Ich glaube auch
für die Menschen, die dann das für sich erleben können. Ich finde es auch super, dass du das
anbietest tatsächlich. Also ich habe zum ersten Mal davon erfahren, als du mich eingeladen hast
zu dem Podcast und ja, fand das einfach nur genial. Das sollten so viele Leute vielleicht
sich auch überlegen, das zu machen. Ja, herzlich gerne, ihr wisst, wo ihr das findet. Ja, genau.
Und ich mache ja das mit den Singles. Ich mache es nicht mit den Paaren, sondern ich mache das
mit den Singles. Ich habe da Berlin Singles, Go Wild nennt sich das, das ist genau eigentlich
dasselbe, ja, so erlebnispädagogische Sachen und auch, ja, wie man halt gut in Kontakt
miteinander kommt, ein bisschen Abenteuer erleben, damit man sich dann kennenlernt,
auch in diesem Setting. Ich glaube, das ist für viele Sachen sehr gut geregnet. Okay, was ist
von diesem Single Goes Wild, glaube ich? Was ist so, was ist das Ergebnis, was so rauskommt für
Leute, die den Teil nehmen? Ist das, geht es um, ich leide an den Menschen kennen oder was ist das?
Also meine Mindesterwartung für den Nachmittag ist, dass die Leute Spaß haben, dass sie einfach
mal Spaß haben und sich entspannen können und dort sind, wo sie gerne sind, nämlich in der
Natur. Und im besten Fall treffen sie gleichgesinnte Leute und vielleicht gibt es auch einen kleinen
Funken, also im Nachgang kann man auch zusammen noch weggehen, wenn man möchte, das ist freiwillig
dann, aber es ist so ein bisschen Icebreaker, denke ich auch und man hat dann gleich so gemeinsame
Interessen und man, ja, hat ein Abenteuer erlebt miteinander. Cool, also hast du so ein Feedback,
wie waren wir die bei den Singles, Go Wild und morgen heiraten wir, gab es schon? Ja, also
aufgrund von Corona und auch im Nachgang ist es gar nicht so oft vorgekommen, dass die
Veranstaltung stattfinden konnte, weil ich immer mindestens zehn Teilnehmer brauche, aber bei den
Leuten weiß ich, dass es auf jeden Fall mal ein paar gegeben hat, da gab es die Rückmeldung, ich
weiß aber nicht, ob die noch zusammen sind. Okay, aber der Funke springt tatsächlich überhaupt bei
diese Veranstaltung. Ich bin auch darauf gekommen, weil ich mein Ex-Freund damals bei so einer
ähnlichen Wache kennengelernt habe, genau. Ein wirklich cooles Angebot. Ja, danke. Okay,
dann ist das eine Rieseneinladung für euch alle, euch eure bessere Hälfte zu schnappen oder
alleine in den Wald zu gehen, euren Stress loszuwerden, euch was Gutes zu tun, in die Heilung
zu kommen und vielleicht habt ihr ja Lust, Waldbaden mit Sabrina zu erleben oder ihr könnt
am 6. Juli an einem Auto Workshop mit mir teilnehmen, wenn ihr denn Lust habt. Das klingt
doch super. Ich würde mich sehr freuen. Prima. Toll, dass du da warst und mir deine Zeit geschenkt
hast. Sehr gerne. Hat mich riesig gefreut. Ich mich auch. Dankeschön. Großartig. Dann allen
Zuhören eines Gutes. Es grüßt und winkt, euer Thorsten.