gut in Beziehung

gut in Beziehung

Systemische Impulse für bewusste Paarbeziehungen

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Hallo und herzlich willkommen. Du hörst gut in Beziehung Deinem Partherapie Podcast.

Ich heiße Thorsten. Ich freue mich riesig, dass Du mir zuhörst. Heute mit einem ganz

interessanten Thema, wie ich finde, nämlich 10 Wege, wie Blameshifting Deine Beziehung

top ediert. Lass uns gleich starten und zwar damit mit der Frage, die Du Dir in Deiner

Beziehung auch nur wiederstellen wirst, nämlich wer ist eigentlich Schuld. Und das ist eine

ganz häufige Frage in Streitereien und meistens geht es dann darum, dass wir auf

eine und dieselbe Sache, auf einen und dieselben Vorgang unterschiedliche Wahrnehmungen haben und

darüber geteilter Meinung sind, wer denn jetzt wie viel Verantwortung dafür übernehmen muss,

dass irgendetwas schief gegangen ist. Und es ist meist völlig in Ordnung, dass es da

unterschiedliche Sichtweisen drauf gibt und dass man das diskutieren könnte, aber mit ein

bisschen Wohlwollen und mit dem Blick nach vorne kriegt man in der Regel die Kuh wieder vom

Eis und dann kann man sich Lösungen überlegen, die dann gut funktionieren. Also das Kind wurde

nicht von der Kita abgeholt. Alles klar, wir müssen besser planen, wir müssen aktiver zuhören,

wir dürfen uns Dinge nicht mehr zwischen Tür und Angel sagen, weil sie dann einfach verloren

gehen. Haken hinter, weiter gehts. Und Blameshifting ist aber anders. Beim Blameshifting geht es darum,

dass der Verantwortungsteil für die Dinge, die schief laufen und das gehört mal zum Leben dazu,

dass Dinge schief laufen, dass die zu 100% verteilt sind. Das heißt, einer ist komplett alleine

schuld und der andere ist komplett unschuldig. Und wenn ich diese Aussagen beim Blameshifting

aus dem Kontext reise, dann fällt mir oft das die für sich genommen komplett absurd klingen. Zum

Beispiel, ich hätte ich nie angeschrien, wenn du mich nicht immer auf die Peime bringen würdest.

Oder na klar muss ich dich betrügen, weil du vernachlässigst mich ja total. Ich habe

gar keine andere Chance als fremd zu gehen. Oder ich musste in deinem Handy rumschniffeln,

weil du immer so geheimnisvoll tust. Und die merkt schon, dass es darum geht, schuld von sich abzuwenden.

Und wenn wir uns angucken, wer Blameshifting betreibt, dann sind es oft Menschen, die sich

selber sabotieren und gleichzeitig emotional nicht so reif sind, um ihr Verhalten und die

Konsequenzen, die sich aus ihrem Verhalten ergeben, zu übernehmen. Es ist also ein Bewältigungsmechanismus.

Und die Menschen, die Blameshifting tun das manchmal bewusst und manchmal unbewusst. Und das

Problem beim Blameshifting ist, es sind immer zwei Seiten da, es gibt immer zwei Menschen beim

Blameshifting. Und das Problem ist häufig, dass der andere, der zuhört und diesen Blameshifting

abbekommt, sich überzeugen lässt und Argumente übernimmt und zumindest eine Teilschuld auf sich

nimmt und anfängt aus diesem Schuldempfinden heraus, um die Beziehung zu kämpfen.

Wir haben in einer letzten Podcast-Folgen schon über Projektion gesprochen und auch beim

Blameshifting findet eine Projektion statt. Ich ertrage meine eigenen Anteile nicht,

ich ertrage es nicht, Verantwortung zu übernehmen und ich stülpe jemanden anderns meine Schuldgefühle

über. Und die Menschen, die Blameshifting abbekommen, die nehmen das häufig eben auch an.

Und es geht soweit, dass ich, wenn dann eine Beziehung schaltern sollte, dass sich die Menschen,

die mit Blameshifting zu tun haben, dass die sich die Schuld dafür geben, dass ihre Beziehung

gescheitert ist, weil sie viel zu viel der Verantwortung, die ihm da übergeholfen wird,

für sich annehmen. Aber lass uns mal schauen, wie Blameshifting denn im Detail funktioniert.

Auf Blameshifting kann man aus unterschiedlichen Perspektiven schauen und zwei möchte ich euch

näher bringen. Das eine ist, dass Blameshifting ein fundamentaler Attributionsfehler ist. Also

wir neigen dazu, die Handlung anderer auf ihren Charakter zu übertragen, aber unsere eigenen

Handlungen übertragen wir häufiger auf die äußeren Umstände, die außerhalb unserer Kontrolle

liegen. Also mal angenommen, der Küchentisch bei uns zu Hause ist nicht abgeräumt, dann liegt das,

wenn ich auf meine Frau schaue, dann war ich daran, dass er einfach zu faul war, den Küchentisch

aufzuräumen. Und wenn mir das Gleiche passiert, dann gab es äußere Umstände, weil das Telefon

geklingelt hat oder ich irgendwas anderes dringendes erledigen musste und das deswegen nicht die Zeit

gefunden habe, um das zu machen. Es geht also, wenn es um andere geht, das ist eher der Charakter

und wenn es um uns geht, sind es eher äußere Umstände und wenn ich das überspitzt erlebe,

dann bin ich beim Blameshifting. Dann bin ich nie schuld an dem was passiert, weil es immer

äußere Umstände sind, die nicht in mir und nicht in meinem Charakter liegen. Eine zweite Perspektive,

die habe ich gerade schon angesprochen, das ist die Projektion. Also die Abwehr von Dingen,

die uns ängstigen, aber die irgendwie auch in uns selbst liegen. Und wir nehmen diese unakzeptablen

Gefühle und Eigenschaften, die nehmen wir aus und heraus und die versuchen wir an der Menschen zu

schieben. Und beides sind Abwehrmechanismen und beide Perspektiven, deuten darauf hin, dass wir

ein mangendes Verständnis für unsere Fühle und Emotionen haben und dass es deswegen schwerfällt,

Verantwortung zu übernehmen für die Dinge, die wir tun. Wenn du dir jetzt Gedanken erhoher machst,

ob Blameshifting vielleicht eine Rolle in deiner Beziehung spielen könnte und ob dein Partner

jemand ist, der das betreibt, dann lass uns mal schauen, wie sich das gestaltet im Beziehungsleben.

Also hier ein paar Dinge, ein paar Methoden, die bei dir die Alarmglocken schrien lassen sollten.

Zum Beispiel werden in der Diskussion deine Gefühle klein geredet oder als Falsch da geschwählt. Das

heißt dann, du reagierst komplett über, du bist zu sensibel, das bittest du dir alles nur ein und

auch hier ist das Ziel, ich bin nicht schuld, sondern deine Gefühle und deine Argumente,

die sind falsch. Eine weitere Methode ist, dass derjenige, der Blameshifting betreibt in der

Opferrolle aufgeht. Also ich bin nur wegen dir so, alles was ich tue ist deine Schuld, schau doch mal,

was du mir eigentlich antust und bei dem Beispiel von 5 bleiben natürlich geh ich fremd, du schenkst

mir überhaupt keine Aufmerksamkeit, du vernachlässigst mich komplett, früher hast du dich gekümmert und

mich auf Hände getragen, aber jetzt bist du immer noch bei den Kindern oder Telefonierstunden

lang mit deiner besten Freundin und ich bin dir eigentlich komplett egal. Und wenn jemand der

Blameshifting betreibt, in die Opferrolle geht, dann geht es meistens um die Charaktereigenschaften

oder der schlechte Timing von dem gegenüber. Der ist dann derjenige, der mit dem irgendetwas nicht

in Ordnung ist. Eine weitere Methode vom Blameshifting ist, wenn man erwischt wurde,

einfach umzudrehen. Wenn du also deinen Lieblingsmenschen beim Sexding mit anderen Menschen erwischt,

also dabei erotische Texte mit anderen Menschen im Chat zum Beispiel auszutauschen, dann wurde

dieser Fakt, dass sowas vorgekommen ist wie Sexding gar nicht besprochen, gar nicht beachtet,

sondern es wurde zum Gegenangriff übergegangen und dann kriegst du Vorwürfe wie ich kann jetzt

noch nicht mehr in hohe Nachrichten schreiben oder du kontrollierst mich total und schnüffelts

mir hinterher und dann wird dieser Teilaspekt so hervorgehoben, dass alles andere hinten runter

fällt. Und natürlich findet Blameshifting nicht nur zu Hause in den eigenen Verwendungsstaats,

sondern eben auch in den öffentlichen oder halböffentlichen Raum, dann wenn man sich mit

Familie oder mit Freunden trifft und dann ist Blameshifting häufig so, dass es inssicherlicher

gezogen wird oder das so getan wird als wäre es witzig oder ironisch gemeint, auch wenn ein

anderen im Raum klar ist, dass es so nicht gemeint war, aber es reicht um sich dahinter verstecken

zu können. Und der Vorwurf der dann häufig kommt ist, ach du hast ihm kein Humor oder du verstehst

ihm meine lustige Seite nicht oder du bist viel zu sensibel, das sind dann so die Punkte,

die häufig im Nachhinein, wenn man versucht Blameshifting aufzudecken oder noch mal ins

Gespräch zu gehen, das sind die Dinge, die man dann da hört. Jetzt kann man sich natürlich fragen,

wieso machen Menschen sowas. Ein Teil haben wir schon erklärt, wir haben über Attribution gesprochen

und über Projektion gesprochen, wenn wir noch einen Schritt weitergehen, dann gibt es so eine

innere Leitstimme, die uns hilft, Situationen zu meistern. Und diese Stimme, die entwickelt

sich in unserer Kindheit und die besteht meistens also Einfußfaktoren für diese Stimme,

das ist unser Temperament, das sind unsere frühen Kindheitserfahrungen und Bindungserfahrungen und

das sind das Wertesystem, das wir übernehmen und das dann irgendwann auch unser eigenes wird.

Und es hat in der Regel zur Folge, dass wir sowas wie ein inneres Gewissen entwickeln. Also es gibt

eine innere Stimme, die mir sagt, ich habe alles richtig gemacht, wenn die Situationen mir gut

gelungen sind und sie tut aber auch das Gegenteil, wenn ich etwas tue, das unangebracht oder unangemessen

ist. Jetzt gibt es Menschen, bei denen ist diese Stimme nicht gut entwickelt. Nazistische

Menschen zum Beispiel oder Menschen, die sehr kontrollbedürftig sind. Denn die haben keine

gesunde innere Leitstimme und die innere Stimme, die diese Menschen hören, die ist hart und kritisch

und abwertend und perfektionistisch. Und weil die so hart und perfektionistisch ist, ist es ganz

schwierig, Schuld anzunehmen und Verantwortung zu übernehmen für das, was man tut und sagt. Und der

Abwehrmechanismus, der denn entsteht, ist, dass ich all das, was da an Kritik kommt und was mich,

was ich innerlich gar nicht aushalten kann, weil es sich so hart anfühlt für mich, weil es so ein

vernichtendes Urteil über mich bringt, dass ich dann als Abwehrmechanismus dazu neige, diese Schuld und

die Verantwortung für das, was passiert ist, abzugeben an die Menschen um mich herum. Und diese

Strategie, die schützt eben auch davor, in Selbsthast zu verfallen, in Schuldgefühlen zu

ertrinken oder einfach eine immense Menge an Scham zu fühlen. Und wenn wir jetzt von den Menschen,

die Blameshifting betreiben, auf die Seite wechseln der Menschen, die Blameshifting abbekommen,

dann können wir uns mal die zehn Dinge anschauen, die passieren, wenn Blameshifting Raum in Beziehung

hat. Erstens, du fängst an zu glauben, dass alles deine Schuld ist. Also da ist jemand, der die immer

Schuld überhäuft, der immer darauf abzieht, dass du im Unrecht bist und irgendwann fängst du an,

das zu akzeptieren und die Schuldfrage zu klären, indem du sagst, okay, dann bin halt ich derjenige,

der Schuld ist. Und klar, das verringert dein Selbstvertrauen und schädigt dein Ego. Und

natürlich kommt es als Zweites zu Kommunikationsschwierigkeiten zwischen dir und deinem Partner. Denn

diese Schuldabwehr, die macht Kommunikation schwieriger, die macht den Abstand zwischen euch

größer und jeder Versuch, mit deinem Partner zu kommunizieren, führt dazu, dass du dich irgendwie

ungerecht behandelt fühlst. Und wenn sich dann, wenn sich das fortsetzt, dann sind wir bei Nummer 3,

dass du anfängst, Angst zu haben, Entscheidungen zu treffen. Weil Entscheidungen zu treffen bedeutet,

hinterher auch für Dinge gerade stehen zu müssen. Du hast jetzt schon ein geringeres Selbstvertrauen

und du befürchtest, wenn du eine Entscheidung trist, dass du dafür kritisiert werden wirst von

deinem Partner oder von deiner Partnerin. Und deswegen verzichtest du lieber darauf. Und es

fängt mit großen Entscheidungen an und es hört mit kleinen Entscheidungen auf. Solche einfachen

Fragen wie, was essen wir heute zum Abend? Das sind Sachen, die du dann nicht mehr alleine

entscheiden möchtest, sondern lieber auf die Entscheidung deines Partners wartest. Und das

verringert nicht nur weiter dein Selbstvertrauen, sondern es schränkt auch deine Freiheit und

deine Unabhängigkeit ein. Und natürlich Punkt Nummer 4 leidet auch eure Intimität dabei.

Der Abstand zu deinem Partner wird immer größer, du siehst dich zurück und natürlich leidet damit

auch die Intimität zwischen dir und deinem Lieblingsmenschen. Nummer 5, du siehst dich nicht

mehr als Team oder du siehst euch nicht mehr als Team und du fängst an Hoffnung, Träume, Ängste für

dich zu behalten und auch alles organisatorische. Machst du lieber alleine, weil du weißt, dann

ist es erledigt und es läuft irgendwie so, dass du dich am liebsten nicht austauscht über die

Dinge, die anstehen oder die dich bewegen. Und dann sind wir bei Punkt Nummer 6, nämlich, dass du

weiter oder stärker dabei bist, deinem Partner zu meiden. Das heißt, du fängst an länger zu

arbeiten, dich eher mit Freunden alleine zu treffen, du suchst Orte auf, die dir gut tun,

die du keine Kritik abkriegst und die Distanz zwischen dir und deinem Partner oder deine Partnerin

wird eben noch größer. Nummer 7, das was sich die ganze Zeit schon durchzieht, ist dein Selbstwertgefühl

sinkt. Du fängst an, an deinen eigenen Fähigkeiten zu zweifeln, du stellst dich selbst mehr in Frage

und du fängst an, deinen Partner ein Stück weit auf ein Podest zu heben und ihr begegnet

euch nicht mehr auf Augenhöhe, sondern du bist in einer eher unterlegenden Rolle gefangen,

dass dein Selbstwertgefühl nur noch weiter drückt. Nummer 8, der Raum für positive Gespräche,

für Gespräche, die dich aufbauen, die dir etwas bringen, der wird immer und immer kleiner und

manchmal ist er so klein, dass er nur noch für negative Kommunikation reicht.

Nummer 9, die Einsamkeit nimmt so. Denn dein schrufender Selbstwert und deine Fähne

Unterstützung, die fühlen dazu, dass du dich einsamer fühlst, dass du dich weiter zurückziehst,

auch aus deinem Freundeskreis zurückziehst und du übernimmst immer mehr dieses Narrativ

von dem Blameshifter, dass du diejenigen bist, die versagt oder es einfach nicht gebacken kriegt

im Leben. Punkt Nummer 10, am Ende dieser Kette, dann bist du da, dass du sagst, okay, ich ergebe

mich in meinen Schicksal, ich übernehme dieses Narrativ, dass ich Schuld bin, dass ich nichts

kann, dass ich alles falsch mache und das ist dann schon eine Form von Missbrauch, die man hier

ablesen kann. Und ihr seht vielleicht an diesen 10 Punkten das Blameshifting, dass es wirklich

nicht darum geht, zu schauen, wer hat welchen Anteil oder was ist schief gelaufen oder was ist, wie

groß ist mein einer Anteil, was muss ich selber verändern, sondern es geht darum, jemanden die

komplette Schuld überzuhaufen und ein schwarz-weites Bild zu zeichnen. Und das kann nicht gesund sein,

es kann in Beziehungen auch nicht gut gehen. Und das bedeutet, wenn wir jetzt darauf schauen,

was du denn tun kannst, wenn du mit einem Blameshifter oder einem Blameshifter zusammen bist,

dann geht es ganz ganz viel um Selbstschutz. Und dieser Selbstschutz, der besteht erst mal aus

einem ganz großen dicken Fetten, nein, ich nehme deine Schuldzuweisung nicht an. Ich seh

nicht gegebenenfalls meine Anteile, aber diese schwarz-weiße Bild, diese 100% Schuldzuweisung,

das ist nicht meins, da gehe ich nicht mit. Und eine Reaktion, die auf dieses Nein folgen,

die gehören meinem Partner und nicht mir, auch das muss mir bewusst sein. Also das was dann kommt

an Kritik, an alten Kamellen, die herausgekommen werden und so weiter, das sind Dinge, die meinen

Partner betreffen. Das ist der Abwehrmechanismus von meinem Lieblingsmenschen. Das bin ich,

auch das gehört dazu, das zu erkennen, das für sich anzunehmen. Und wenn man diesen ersten Schritt

gegangen ist und man zu seinem Nein steht und erträgt, dass der andere so reagiert, wie er reagiert,

dann geht es ums Verstehen und ums Helfen. Helfen heißt erst mal, und das ist dieses Nein,

das heißt erst mal dieses Schuldspiel, das dein Partner oder deine Partnerin spielt,

nicht mitzuspielen. Und Helfen bedeutet dann, eine Hand zu reichen und sagen, ich verstehe dich,

ich verstehe, dass es dir schwer fällt, deine Anteile zu sehen und lass uns versuchen,

eine Lösung zu finden, die dich nicht frustriert. Da muss das Signal drin sein,

dass du auf der Seite des Blameshifters stehst, dass es nicht darum geht,

schuld zuzuweisen, sondern dass es darum geht, Lösung zu finden. Und mit so einem klaren Nein

fällt es dir vielleicht auch leichter zu sehen, dass das was dein Gegenüber dort macht, dass das

ein Abwehrmechanismus ist. Und wenn du diesen Abwehrmechanismus verstehst, dann fällt es dir

vielleicht auch leichter Empathie zu üben, zu verstehen, was da gerade passiert in deiner Beziehung

und dann vielleicht auch empathischer auf dein Gegenüber zu gehen. Und all das,

das steht und fällt mit deinem klaren Nein zu einer hundertprozentigen Vollzuweisung.

Deswegen ist meine Aufforderung an dich, das Spiel nicht mehr länger mitzuspielen,

sondern auszusteigen, dabei empathisch zu bleiben, dir selbst etwas Gutes zu tun und zu sagen,

ich steige da jetzt aus.

Das Zusammenleben mit Menschen, die Blameshifting betreiben, ist eine echte Herausforderung. Und

ich glaube, man kriegt die nur gelöst, wenn man die Mechanismen versteht, die dahinter stehen.

Und wenn man verstanden hat, dass das was da passiert, dass das ein Abwehrmechanismus ist,

weil man selbst und so hart mit sich ins Gericht gehen müsste.

Mich würde riesig interessieren, ob Blameshifting ein Teil in deiner Beziehung ist. Und dann wurde

mich brennend interessieren, wie du damit umgehst. Was sind deine Strategien, um jemanden,

der Blameshifting unterwegs ist, in seine Schränkung zu weisen? Ich freue mich,

von dir zu hören, wenn du mir eine Antwort auf diese Frage geben möchtest,

dann schreib mir doch einfach eine E-Mail, die Infos dazu findest du in den Shownotes.

Bis zum nächsten Mal, es grüßt und winkt dein Thorsten.

Über diesen Podcast

Eine Beziehung ist wie ein Weg mit vielen Wegbiegungen – manchmal führt er bergauf, manchmal durch unwegsames Gelände. Doch auch wenn sich Paare zeitweise verlaufen oder der gemeinsame Pfad unklar wird, gibt es immer die Möglichkeit, neue Richtungen einzuschlagen.

In diesem Podcast begleite ich euch dabei, eure Beziehungsdynamiken zu verstehen und bewusste Entscheidungen für euren gemeinsamen Weg zu treffen. Ob es um Kommunikation geht, um das Spannungsfeld zwischen Nähe und Freiraum oder um alte Muster, die sich immer wieder zeigen – hier findet ihr systemische Perspektiven und praktische Impulse für mehr Klarheit in eurer Partnerschaft.

Die Natur spielt dabei eine besondere Rolle. Sie zeigt uns, dass Wachstum Zeit braucht, dass Veränderung natürlich ist und dass auch nach schwierigen Phasen neue Möglichkeiten entstehen können.

Jede Episode bringt euch konkrete Erkenntnisse mit, die ihr direkt in euren Alltag integrieren könnt – ohne Patentrezepte, aber mit fundierten Ansätzen aus der systemischen Paartherapie.

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Den Beziehungscheck und weitere Impulse findet ihr auf https://www.thorsten-koecher.de/beziehungscheck/utm_source=podcast&utm_medium=podcastbeschreibung

von und mit Thorsten Köcher

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